Konzept

  • Bildungsbereiche
    • Medien
      1. Medien als Informationsbeschaffung, Kinder lernen über Medien (Sachinformationen), Kinder lernen den Umgang mit Medien (Bücher, Zeitschriften, CD-Spieler, Computer, Fotoapparat etc.), sie in lernende-gestaltende-soziale Beziehung zu den Medien stellen
      2. Aufgreifen von Medienerlebnissen – Verarbeitungsmöglichkeiten anbieten, bewusstes Nutzen von Medien (Medienkompetenz), Medien als Dokumentationsmittel, Kindern die Möglichkeit aufzuzeigen sich selbständig Informationen zu beschaffen, Medien auch als therapeutische Hilfsmittel (z.B. Talker…)
      3. Bücher frei zugänglich zur Verfügung stellen, sachbezogene Hör-CDs zur Verfügung stellen, Fotos und Videos für das Portfolio nutzen, Hörbücher / Bücher selber erstellen, Kurzfilme / Dokumentarfilme mit den Kinder ansehen
    • Naturwissenschaftlich-technisch
      1. Naturvorgänge entdecken, Zusammenhänge verstehen und einordnen, Selbstbildung durch Aneignung von Welt über Neugierde und Staunen, W-Fragen
      2. Gute Allgemeinbildung der Pädagogen/Innen, situationsorientierte Angebote, den Kindern Orientierung verschaffen, Literacy zur Verfügung stellen, Bereitschaft und Begeisterung aufzunehmen und an die Kinder weiterzugeben
      3. Exkursionen in den Wald / Waldwoche, Naturbeobachtungen, Baukästen / Magnete, bauen und konstruieren im Innen- und Außenbereich, Dinge selbst herstellen (z.B. Knete, Farbe), gemeinsames Kochen / Backen, Materialvielfalt anbieten, forschen / experimentieren, Kunstwerkstatt
    • Mathematisch
      1. „Unsere Welt steckt voller Mathematik“, sie umfasst alle Entwicklungsbereiche (soziales Lernen, Sprache, Bewegung, Musik, kognitiv, emotional, motivational), Ziele: sortieren und klassifizieren, Muster und Reihenfolgen, Zeit, Raum und Form, Mengen, Zahlen und Ziffern
      2. Kinder erfahren dass ihre eigenen Ideen und Lösungsvorschläge wertvoll und anerkennungswert sind, Kindern Spaß am Entdecken vermitteln, Gestaltung einer Lernumgebung, mit den Kindern gemeinsam forschen und experimentieren und entdecken, den Kindern aufzeigen dass Mathematik viel mit ihrer eigenen Lebenswelt zu tun hat und alltägliche Probleme mit Hilfe der Mathematik gelöst werden können, unbewusst finden mathematische Grunderfahrungen in fast allen Alltagssituationen statt
      3. In der Bauecke, beim Tisch decken, den Kindern Bewegungsräume anbieten, unbewusste und bewusste Materialien zur Verfügung stellen, Fingerspiele, Lieder Ballspiele,….
    • Religion und Ethik
      1. Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, Wertschätzung vor dem Leben, verantwortliches Handeln, Sinn für Gerechtigkeit, friedliches Zusammenleben, Solidarität mit den Schwächeren, Offenheit und Akzeptanz, Wahrnehmung und Anerkennung der Vielfalt der Kulturen und Religionen, unterschiedliche Formen der Weltanschauung erfahren
      2. Kinder sollen vorurteilsfrei auf andere zugehen, Themen wie Achtung und Akzeptanz und Toleranz und Verantwortung für sich und andere sowie die Natur und Umwelt, nicht die Religionsvermittlung ist uns wichtig – sondern die Wertevermittlung, eigene Meinung bilden und gleichzeitig andere Meinungen gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen
      3. Kindern Aufgaben und kleine Verantwortlichkeiten übertragen, Zeit für Gespräche geben ( z.B. beim Essen), Vorbild und Nachahmung, Projekte wie z.B. Waldwoche und Jahreskreislauf und Exkursionen in die Natur, Kindern ermöglichen eine eigene „Weltanschauung“ zu entwickeln
    • Sozial und (inter-) kulturell
      1. Soziale Beziehungen sind die elementaren Voraussetzungen eines jeden Bildungsprozesses, Identitätsfindung, Stärkung des Selbstwertgefühls um offen gegenüber anderen Menschen zu sein
      2. Ziel: Demokratieverständnis, Toleranz, Partizipation, Respekt und Anerkennung von Vielfalt, regelmäßige Reflexion der eigenen Haltung, Haltung des Teams, Kindern Partizipation zu ermöglichen, demokratische Erziehung, Kinder sollen sich als Teil einer bunten Gemeinschaft sehen, konstruktives Konfliktverhalten vorleben und vermitteln
      3. Regelmäßige Teamsitzungen mit Gesprächen über Hintergrundinfos über z.B. kulturelle Herkunft der Eltern, pädagogische Klausurtage, Anbahnung von Peer-Groups (altershomogene Gruppe), Kinder haben Mitspracherecht z.B. beim Essen und Anziehen und bei Themen in der Gruppe, diverse Kindertagesstätten-Veranstaltungen für alle Eltern und Kinder, Situationen schaffen wie z.B. im Morgenkreis um Gespräche über Gefühle zu führen, motivieren anderen zu helfen, Kindern Verantwortung übertragen durch kleine Aufgaben
    • Sprache und Kommunikation
      1. Sprache ist das zentrale Mittel Beziehungen zu anderen Menschen aufzunehmen und sich in ihr verständlich zu machen, zentrale Bildungsaufgabe im pädagogischen Alltag, Kinder lernen Ausdruck und Äußerung von Bedürfnissen
      2. Erwachsene als Gesprächspartner, Wertschätzung der sprachlichen Äußerung von Kindern, das Freispiel als elementare Unterstützung der Kommunikation in Peer-Groups, freier Zugang zu Büchern, Lust an Geschichten und Reimen wecken, Sprachfreude wecken und erhalten, phonologische Bewusstheit schaffen im Alltag (Reime, Spiele…), Mitteilung auch über Mimik und Gestik, die Herkunftssprache zu wertschätzen, die Erwachsenen reflektieren ihr eigenes Sprachverhalten, Portfolio – Lerngeschichten formulieren
      3. Gespräche im Alltag, Gesprächsregeln vermitteln (zuhören, aussprechen lassen…), im Morgenkreis Lieder singen, Wortschatz erweitern durch Gespräche (z.B. beim Frühstück), Bewegungsräume nutzen für Präpositionen (wie „auf“, „über“, „unter“, „zwischen“) und Verben, „Büro-Ecke“ im Gruppenraum einrichten, kindliche Aktivitäten sprachlich begleiten
    • Körper, Gesundheit und Ernährung
      1. Körperliches und seelisches Wohlbefinden, Kinder brauch eine anregungsreiche Umgebung und Materialien die ihnen die Möglichkeit geben ihre Sinne zu gebrauchen und auszubilden (z.B. Tastsinn, Sehsinn, Hörsinn, Gleichgewichtssinn, Geschmacks- Geruchssinn), das Selbstbild und die Eigenwahrnehmung fördern, körperliche Nähe und Abgrenzung erkennen, Köperhygiene ist nicht Körperpflege sondern Körpergefühl zu entwickeln, Verantwortungsübernahme für sich und seinen Körper, Befindlichkeitswahrnehmung, Gesundheit / Krankheit
      2. Vorbildfunktion der Erwachsenen ( beim Essen, guter Umgang mit dem eigenen Körper, Krankheitsvorsorge), Kindern die Möglichkeit geben dem Bedürfnis ein Körpergefühl zu entwickeln nachzukommen, Gesundheitsrichtlinien umsetzen, Befindlichkeitswahrnehmung zu lernen, Freude und Genuss an gesundem Essen und Trinken erfahren, Verbindung schaffen zwischen Ernährung und Bewegung, Förderung des Geschlechtsbewusstseins, dem Wohlbefinden der Kinder dienen
      3. In regelmäßigen Abständen werden Projekte zum Thema Körper und Ernährung und Gesundheit angeboten, gesundes und vielfältiges Essen (Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack), 1. Hilfe Kurse für Kinder, Pflege, Zuneigung, Trost, Informationsveranstaltungen für die Eltern, Gespräche mit den Eltern, Wahrnehmungsförderung und Schulung der Grob- und Feinmotorik durch gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten, Gemeinschaftsgefühl stärken durch gemeinsame Mahlzeiten, Bewegungsangebote, Essensplan mit den Kindern erstellen, Kinder entscheiden selber was und wieviel sie essen
    • Bewegung
      1. Bewegung ist die elementare Form des Denkens, fördert die körperliche und kognitive Entwicklung, ist Voraussetzung für die Sprach- und mathematische Entwicklung
      2. Bewegung zieht durch den gesamten Alltag, Spiel ist Bewegung, abwechslungsreiche Bewegungsräume anbieten, Alltagsmaterialien mit klassischen Sportgeräten zu kombinieren (wie z.B. mit Tischen bauen und Seile dabei benutzen)
      3. Bälle-Bad, Entspannungsraum, Dinge wie Bretter und Baumscheiben auch im Innenbereich nutzen, Bewegungsbaustellen, Traumreisen, Kuschelecken, Waldwochen, Verhalten im Straßenverkehr üben, Mini-Sport-Abzeichen, Schwimmen, Turnen, Außengelände als Bewegungsraum
    • Musisch-ästhetisch
      1. Ästhetische Bildung versteht sich als Ergebnis sinnlicher Erfahrungen die selber zu neuem Wissen und neuen Erkenntnissen über sich und die Welt führen können, Musik und Kunst als Quelle von Freude und Entspannung und Kreativität
      2. Respektieren anderer Wahrnehmungen und anderer „Schönheitsideale“, Räume bieten für ästhetische und musische Gestaltungsmöglichkeiten
      3. Kunstwerkstatt und Gespräche darüber, musikalische Frühförderung, kreative Angebote, singen im „Ruheraum“, Gestaltung des Gruppenraumes, Tische besonders schön decken, Atmosphäre schaffen
    • Ökologisch
      1. Achtsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen und das Erleben intakter Lebensräume, enge Verbindung z.B. zum Bereich Körper/Ernährung…aber auch Bewegung, Geburt/Wachsen/Sterben/Naturgewalten…, Kinder leben in enger Beziehung zu ihrer Umwelt/Menschen/Natur und Dingen mit allen Sinnen und Emotionen
      2. Vorbildfunktion der Erwachsenen, einfühlsame Hilfe und Begleitung zu den unterschiedlichsten Aspekten, altersangemessene Erklärung zu Auswirkung und Ursachen, ermöglichen des Austausches, erkennen von Zusammenhängen und die Entwicklung des eigenen Verhaltens
      3. Im alltäglichen Umgang, Bepflanzung der Blumenbeete, Waldwoche, naturnahes Außengelände, Aquarium, Beobachtungsmaterialien, achtsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen: Vorschulausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln/esse ich gesund?/Müll trennen, kleine Projekte und Angebote (z.B. zum Thema Nahrung / Umwelt…), bewusster Umgang mit Energie, Konsumverhalten, reparieren von Spielzeug, mit Papier sparsam sein
  • Wer wir sind

    Unter dem Motto „gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ arbeiten wir seit 1987 in unserer Kindertagesstätte schwerpunktmäßig im Sinne der Inklusion. Wir sind eine Elterninitiative, deren Träger der Verein „Integrative Kindergemeinschaft Bochum e.V.“, angeschlossen an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, ist. Unsere Kindertagesstätte verfügt über zwei Gruppen in denen je 10 Kinder ohne Förderbedarf und 5 Kinder mit Förderbedarf betreut werden. Unser Team besteht aus: 1 Leitung 3 Erzieher/innen 2 Heilpädagogen/innen 1 Motopäden/in 1 Köchin 2 Reinigungskräften 1 Hausmeister (1/2tags) als Außenarbeitsplatz der Werkstatt für Behinderte Verschiedene Therapeuten, die zu uns ins Haus kommen – wie Logopäde/in, Physiotherapeut/in etc. Als Ausbildungsstätte begleiten wir regelmäßig Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen durch das Berufsanerkennungsjahr und diverse andere Praktikanten. Angeschlossen an die Kindertagesstätte ist eine Eltern-Kind-Spielgruppe, die von einer Erzieherin geleitet wird. Das bring unser Team mit: - Fachkraft für Integration und Inklusion - Sozialmanager/in - Konfliktberater/in - Eltern-Paarberater/in - KitaStart Kursleiter/in - Schulung im Rahmen Kindeswohlgefährdung (§8a) - Fachkraft für Sprachförderung - Fortbildungen über Motopädie bei sensorischen Integrationsstörungen - Förderdiagnostik im Vorschulbereich - Heilpäd. Unterstützung von Kindern mit seelischen Belastungen - Diagnostik im Elementarbereich - Medizinische und pflegerische Versorgung - Fortbildung zum Thema „Schnecke – B+ - „Bildung braucht Gesundheit“ - Kunstwerkstatt - Musikalische Förderung - Fortbildung gesunde Ernährung - Sicherheitsbeauftragte - Hygienefachkraft - Jährliche pädagogische Klausurtagungen - Alle Teammitglieder werden regelmäßig im Brandschutz und 1. Hilfe geschult

  • Ein kleiner Rückblick

    Alles begann mit einer Handvoll tatkräftiger Eltern, die ihre Kinder zusammen „krabbeln“ ließen – und einer gemeinsamen Idee. Das war 1987. Mit großem persönlichen Einsatz und reger Unterstützung durch die Stadt Bochum entstand die integrative Kindergemeinschaft, so wie sie heute noch existiert; als zweizügig geführte Tagesstätte für insgesamt 30 Kinder.

  • Unsere Pädagogischen Grundgedanken

    Ausgehend von der Lebenssituation möchten wir jedem Kind Raum geben, sich wohl zu fühlen und ein wichtiger Teil der Gemeinschaft zu sein. Das regt zur größtmöglichen Selbständigkeit, Eigenaktivität und Lebensfreunde an. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der Wertschätzung, Respekt und Vertrauen entsteht. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder ihre Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche äußern und wir diese ernst nehmen. Dazu gehört, ihnen Gelegenheit zu geben, ihre eigenen Vorstellungen, Gefühle und Wünsche zu formulieren und diese auch zu berücksichtigen. Die sinnvolle gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne heilpädagogischen Förderbedarf entsteht, wenn wir die Interessen der Kinder einerseits situationsorientiert aufnehmen und ihre Persönlichkeitsbildung und Selbständigkeit andererseits individuell planvoll fördern. Das bedeutet für uns, dass durch die gemeinsame Erziehung ausnahmslos alle Kinder vielfältige Entwicklungsimpulse bekommen und so ihrem eigenen Rhythmus entsprechend leben und lernen. Wir schaffen ganzheitliche Erfahrungsräume, in denen die Kinder ihre Wahrnehmung, kognitiven, emotional-sozialen, motorische und sprachliche Kompetenzen erweitern können.

  • So begleiten wir unsere Kinder auf ihrem Weg

    Feste Strukturen und Rituale, wie z.B. gemeinsames Essen, Ruhephasen, diverse Angebote und Zeit zum freien Spiel schaffen einen Tagesablauf, der den Kindern Halt und Orientierung gibt. Dafür ist es wichtig, dass die Kinder um 9.00 Uhr den Morgenkreis besuchen, da dies das Gruppen- und Zugehörigkeitsgefühl stärkt und wichtige Punkte, wie z.B. themenbezogene Projekte und Angebote besprochen werden. So finden im Vormittagsbereich z.B. Angebote statt, mit folgendem Hintergrund: Heilpädagogik: Die Heilpädagogik, die sich als Individualpädagogik versteht, sieht jeden Menschen als Ganzheit in Bezug auf seinen seelischen, geistigen, sensorischen, körperlichen und sozialen Kontext. Sie beschäftigt sich mit den Menschen, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen, in einem oder mehreren der eben genannten Bereiche verlaufen. Wir sehen jedes Kind als erziehungs- und bildungsfähig an, mit dem Recht auf seine eigene Persönlichkeitsentfaltung, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der aktive Beziehungsaufbau ist die Grundlage, dem Kind Sicherheit und Halt zu geben. Wir erreichen dies durch Akzeptanz der kindlichen Persönlichkeit, sowie einer wertschätzenden und einfühlsamen Haltung ihm gegenüber. Es gilt das Kind immer wieder zu ermutigen und es zu selbsttätigem Handeln zu motivieren. Auf dieser Basis suchen wir gemeinsam mit dem Kind neue Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, zur bestmöglichen Förderung seiner individuellen Entwicklung. Das heilpädagogische Handeln, dient dem Erkennen der gegebenen kindlichen Fähigkeit und Ressourcen und deren Verflechtung in die Förderung. Unser übergeordnetes Ziel ist es, dem jeweiligen Kind eine elementare Grundlage für ein möglichst selbstbestimmtes Leben mitzugeben. Heilpädagogische Förderung findet bei uns sowohl im täglichen Gruppengeschehen mit allen Kinder, wie auch als wöchentliche Förderung in Kleingruppen statt, nach dem Ansatz der Inklusion. Motopädie: Zu den regelmäßigen Angeboten unserer Motopädin gehören: • 1 x wöchentliches Turnen für alle Kinder • Psychomotorik in Kleingruppen für alle Kinder • Schwimmen mit den Vorschulkindern Grundsätzlich bietet die Motopädie den Kindern verschiedene Möglichkeiten der Köperwahrnehmung. In der „Turnstunde“ proben die Kinder über verschiedene Bewegungsbaustellen die Auseinandersetzung mit Formen, dingen und Personen. Es geht um spielerische Erfahrungen, die durch Bewegung entstehen und weiterentwickelt werden. In den psychomotorischen Einheiten geht es um ganzheitliche, kindgemäße Entwicklungsförderung. Zur Unterstützung der Lernorientierung sowie Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit werden interessensbezogene Aufgabenstellungen gemeinsam ausgesucht. So erproben die Kinder z.B. durch gemeinsames Bauen, eigene Lösungsstrategien zu entwickeln und praktisch umzusetzen. Den Vorschulkindern wir das Element Wasser näher gebracht. Hier geht es um Wassergewöhnung, Spielen im Wasser, tauchen und um die Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Neben diesen vielfältigen pädagogischen Angeboten ist das freie Spiel ein grundlegender Aspekt unserer Arbeit. Denn dieses bietet den Kindern vielfältige Erfahrungsfelder, wie z.B. den Freiraum sich auszuleben und zu erproben, Reize zu verarbeiten und Beziehungsfähigkeit zu entwickeln. Denn im freien Spiel erschließt sich einem Kind seine Welt. Zu den Erfahrungsfeldern gehört für uns auch eine Tagesstruktur. Um den Kindern eine familiäre Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, ist es für uns wichtig, die Mahlzeiten gemeinsam mit den Kindern einzunehmen. Hierbei besteht für die Kinder die Möglichkeit Gespräche zu führen und ihre sozialen Kompetenzen wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zu fördern. Daher ist es unablässig, dass die Mitarbeiter an den Mahlzeiten (vegetarisch und in Bio-Qualität) teilnehmen, um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden. Weil der Gruppenalltag den Kindern viele interessante Eindrücke und Erlebnisse bietet, ist es wichtig, den Kindern Zeit der Ruhe und Entspannung zu gönnen. Dafür steht ihnen während des vormittags der Entspannungsraum zur Verfügung und nach dem Mittagessen die Traumkissenzeit. Im Nachmittagsbereich finden neben der Freispielzeit verschiedene, gruppenübergreifende themenbezogene Projekte und Aktivitäten statt, in denen die Kinder sich und ihre Umwelt spielerisch erfahren, erleben und begreifen. Die Projektarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Diese behandelt z.B. folgende Themenbereiche: - Kochschule, in der die Kinder den Weg und die Zubereitung der Lebensmittel erlernen - Kunstwerkstatt - Waldwochen - Spielzeugfreie Zeit – das gewohnte Spielzeug wird für einen längeren Zeitraum ausgeräumt und in den „Urlaub“ geschickt. In dieser Zeit beschäftigen sich die Kinder ausschließlich mit Materialien, die sie in ihrer Umgebung finden. Wir wollen die Kinder befähigen, bewusst und aktiv ihr Selbst- und Weltbild mitzugestalten. Daraus ergibt sich die Orientierung für weitere Themen an den Interessen und Wünschen der Kinder. Das bedeutet sich immer wieder abzustimmen, Regeln gemeinsam aufzustellen und das Miteinander in der Kindertagesstätte aktiv mitzugestalten. Um unserem Ziel der Inklusion verbunden mit gezielter Förderung aller Kinder gerecht zu werden unterstützen uns folgende Therapeuten: Logopäde/in: Unsere Logopädin, die derzeit an zwei Vormittagen in der Woche in unsere Einrichtung kommt, fördert vorrangig die Kinder mit Förderbedarf, die hinsichtlich ihrer Sprachentwicklung auffällig sind und ein Rezept beibringen. Auffällig können sein: - Sprachentwicklungsverzögerung/-störung - Dyslalie / Aussprachestörung - Dysgrammatismus - Sprachverständnisprobleme - Auditiver Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung - Stottern / Poltern - Myofunktioneller Störung / Zungenpressen - Orofacialer Störung - Fütter- und Essstörung - Stimmstörung - Organisch bedingter Sprachstörung (z.B. bei Hörstörung, LKGS-Fehlbildung) - Sprachstörung bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf (z.B. Morbus-down-Syndrom, körperlicher Beeinträchtigung) Neben den klassischen logopädischen Therapiekonzepten arbeitet sie mit folgenden Methoden: - Neuromotorische Kontrolle nach Brondo (Co-Autor der Castillo-Morales-Therapie) - Unterstützte Kommunikation - TEACCH & PECS bei Autismus-Spektrum-Störungen - Kindliche Ernährungsstörungen Für den Erfolg der Therapie ist es uns ein großes Anliegen, dass die Kinder gerne zu ihr kommen. Vertrauen aufbauen und Spaß an der Mitarbeit haben. An Hand von Tests und Beobachtungen im Umgang mit dem Kind und gemeinsam mit den Erzieher/innen der jeweiligen Kinder erstellt sie einen individuellen Sprachbefund, der auch die anderen Entwicklungsbereiche des Kindes berücksichtigt, und nimmt Schwächen und Stärken des Kindes wahr. Aus diesem Gesamtbild legt sie die lang- und kurzfristigen Ziele für die logopädische Therapie fest und plant die Übungsinhalte, eingebettet in Spiele. Die Eltern begleiten die Therapie ihres Kindes, sei es durch Teilnahme an der Stunde, sei es durch Gespräche mit ihr. Dabei findet ein Austausch über die Entwicklung des Kindes statt, Informationen rund um die Behandlung werden weitergegeben und konkrete Tipps zur Förderung im Alltag besprochen. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit in der Kindertagesstätte ist die Zusammenarbeit mit allen MitarbeiterInnen. Die Befindlichkeit, Entwicklungsschritte, und ggf. aktuelle Problematiken des Kindes werden von allen Beteiligten dargestellt und gemeinsam das weitere Vorgehen besprochen. Gegenseitige Aufklärung und Beratung dienen dem Wohle des Kindes und seiner Entwicklung.

  • Das wünschen wir uns für unsere Kinder

    Elternarbeit Unser vorab beschriebener Grundgedanke, kann nicht losgelöst von einem intensiven und vertrauensvollen Verhältnis zu den Eltern sein. Grundlage dessen ist ein offener und ehrlicher Umgang miteinander. Wir wünschen uns bei der Planung und Durchführung das Vertrauen zu unserer pädagogischen Handlungsfähigkeit und Verantwortung. Um dieses Vertrauen zu pflegen, sind wir jederzeit situationsbedingt zu einem Gespräch bereit. Weiterführend bieten wir Elterngespräche auf Grundlage der von uns durchgeführten Entwicklungs- und Bildungsdokumentationen an. Als Elterninitiative wünschen wir uns von allen Mitgliedern unseres Vereins eine aktive Teilnahme. So gibt es verschiedene Möglichkeiten sich in Arbeitskreisen (AG-Öffentlichkeit, AG-Garten, AG-Rund-um-Haus-und-Hof) zu engagieren. Mittwochs nachmittags - während der Teamsitzung unserer Mitarbeiter – werden die Kinder von mindestens 2 Elternteilen pro Gruppe betreut. Dies ist für die Eltern eine gute Gelegenheit, die anderen Kinder der Gruppe und deren Eltern kennenzulernen. Eine weitere gemeinsame Elternaktion ist unser „Arbeitssamstag“, an dem anfallende Reparatur- und Reinigungs- sowie Gartenarbeiten erledigt werden können. Der Umfang aller Elternaktivitäten beträgt zu Zeit 3 Stunden pro Monat. Gelungener Übergang in die geeignete Schule. Um den Kindern den Übertritt in die Grundschule zu erleichtern, findet schon ab dem ersten Kindergartenjahr die spielerische Vermittlung von Basiswissen statt. Diese erstreckt sich auf alle Bereiche, die für die Erlangung von Schulfähigkeit relevant sind. Hierzu zählen die Grob- und Feinmotorik, die Berücksichtigung der einzelnen Wahrnehmungsbereiche, die phonologische Bewusstheit, der Umgang mit Zahlen und Mengen, das logische Denken, soziale Kompetenzen und die Erziehung zur Selbstständigkeit. Für die Eltern der 4jährigen Kinder führen wir gemeinsam mit anderen Tageseinrichtungen und der Grundschule innerhalb unseres Sozialraumes einen Elternabend durch. Hier werden Ideen zur Unterstützung für die Erlangung der Schulfähigkeit der Kinder angeboten. Des Weiteren wird ein Jahr von der Einschulung bei jedem Kind noch einmal ein Gesamtentwicklungsprofil erstellt. Anlehnend an diese Ergebnisse, werden unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes, die Inhalte der Vorschularbeit entwickelt. Denn nur wer die Vorschule als etwas Positives erlebt, wird auch offen, freudig und neugierig auf die vielen neuen und interessanten Lernfelder in der Schule zugehen. Auf Wunsch stehen wir den Eltern bei der Schulwahl gern beratend zur Seite.

  • Was wir dafür tun

    Fortbildung Wie zu Beginn dieser Konzeption beschrieben, sind unsere Mitarbeiter bereits in vielen Bereichen fortgebildet. Um den gesetzlichen Anforderungen (alltagsintegrierte Sprachförderung, Partizipation, Dokumentation usw.) und den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Kinder und Eltern gerecht zu werden, ist dies jedoch ein stetiger Prozess. Dieser Prozess kann nur durch Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter und größtmöglichen Austausch innerhalb des Teams, aber auch außerhalb – wie Arbeitskreise, Hospitationen in anderen Einrichtungen, Informationsveranstaltungen usw.) gewährleistet werden. Qualitätssicherung Qualitätssicherung ist ebenfalls ein wichtiger Baustein einer gelungenen Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Dies bedeutet für unsere Einrichtungen als Reflexionsgrundlage zur pädagogischen Arbeit und des Schutzes von Kindern in Kindertageseinrichtungen eine stätige Überprüfung. Ein besonderes Augenmerk liegt in den Bereichen der Regelung von Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen, Personalführung, Bereitstellung erforderlicher Ressourcen, Beschreibung von Arbeitsprozessen, Wahrnehmung notwendiger Veränderungen/Weiterentwicklungen, Evaluation und Reflexion. Um diese Kriterien zu erfüllen finden regelmäßige Vorstandssitzungen unter Teilnahme der Leitung, wöchentliche Teamsitzungen, Mitarbeitergespräche, Klausurtagungen des Teams, Gespräche mit dem Elternrat, Sicherheitsbegehungen, Fortschreibung der Konzeption, Gespräche mit Fachberatungen, sowie Fortbildungen statt. Zur Qualitätssicherung arbeiten wir mit dem Handbuch PQ-SysRKiQ des Patritätischen. Dokumentation/Portfolio Für die Entwicklungsdokumentation der Kinder nutzen wir zu Zeit folgende Verfahren: 1. Gelsenkirchener Entwicklungsscala – ermittelt den Entwicklungsstand von Kindern im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung in den verschiedensten Bereichen. 2. Soziogramm – zeigt die Interaktion innerhalb der Gruppe (Häufigkeit und Intensität der Beziehungen unter den Tagesstättenkindern). 3. BASIC – Sprachentwicklungsbogen – ein Beobachtungsbogen zur Erfassung der Sprachentwicklung für Kinder von 0 – 6 Jahren, um alltagsintegriert Sprache zu fördern. 4. MFED – Münchener Entwicklungsdiagnostik für Kinder von 4 - 6 Jahren. 5. Teilhabe- und Förderpläne - nach der Empfehlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. 6. Unsere Heilpädagogen und externen Therapeuten benutzen außerdem spezielle – nach ihren Bedürfnissen erstellte – Dokumentationen. Diese Unterlagen sind u. A. Grundlage für Elterngespräche und können jederzeit auf Wunsch eingesehen werden. Um die Kinder aktiv teilhaben zu lassen, gehört zu unserer Bildungsdokumentation zusätzlich die Arbeit mit dem „Portfolio“. Das Wort Portfolio setzt sich aus den beiden lateinischen Wörtern „portare“ (tragen) und „folium“ (Blatt) zusammen. Hierbei handelt es ich um eine zielgerichtete Sammelmappe, welche die Entwicklungs- und Bildungsprozesse des Kindes dokumentiert und wiederspiegelt. Dabei stehen die individuellen Ressourcen, Stärken, Interessen und Lernwege des Kindes im Vordergrund. Die Mappe gehört dem Kind und begleitet es während seiner gesamten Kita-Zeit. Die „Werke“ des Kindes, welche ins Portfolio kommen, werden selbstständig vom Kind mitausgewählt und besprochen. Somit zielt die Arbeit mit dem Portfolio auf die Förderung von Kommunikation, Partizipation und Transparenz im frühkindlichen Bildungsbereich. Wir sehen die Arbeit mit dem Portfolio als wertvolles und wertschätzendes Mittel an, welches zu einen die Intensivierung der Erzieher-Kind-Elternbeziehung unterstützt, und zum anderen begreifen wir es als wichtige Aufgabe, den Kindern ein Bewusstsein des eigenen Ichs für ihren Weg und den Weg des Lernens zu gehen. Partizipation mit den Kindern Partizipation bedeutet ein Teil vom Ganzen zu sein, sich beteiligen….das heißt mitsprechen, mitmachen, mitbestimmen. Für unsere Kinder in der Tagesstätte bedeutet dies Demokratie spielerisch zu erfahren, sich aktiv zu beteiligen, Beschwerdemöglichkeiten kennenzulernen und gleichsam auf den Schutz und die Verantwortung eines Erwachsenen (Erziehers/Erzieherin) nicht zu verzichten. Die Kinder können z.B. • Während des Morgenkreises: ihre Wünsche und Ideen zur Mitgestaltung des Tages äußern, Spiele für Bewegungsangebote aussuchen und Regeln besprechen und reflektieren. • Während des gemeinsamen Frühstückes: Auswahl von Speisen, Raum zum Reden über Erlebnisse, Verabredungen treffen. • Während des Stuhlkreises: Probleme und Konflikte lösen, Gefühle äußern, Lieder und Spiele aussuchen, jahreszeitliche Feste mitgestalten. • Während des gemeinsamen Mittagessens: Zeit zum Reden, Geschichten für die Traumkissenzeit auswählen usw. Grundvoraussetzungen dafür sind, dass die Kinder sich geborgen und ernst genommen fühlen, die Erwachsenen Vorbilder sind, die Beteiligung von allen gewollt wird, Transparenz gegeben ist (welche Rechte habe ich und wo ist Mitbestimmung möglich), die Beteiligung freiwillig und einfach ist. So können auch die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf durch eine gezielte Beobachtung und Wahrnehmung der Erzieherin/des Erziehers durch Signale ihren Beitrag zur Partizipation in ihrer Kindertagesstätte leisten. Partizipation mit den Eltern Partizipation ist die Voraussetzung, die nötig ist, um eine Elterninitiative zu gründen. So werden beu uns Entscheidungen, die die organisatorische Gestaltung des Kindertagesstätten-alltags betreffen, gemeinsam getragen. Die Transparenz unserer pädagogischen Arbeit fördert die Erziehungspartnerschaft zwischen dem Kindertagesstätten-Personal und den Eltern. Z.B. Aushänge, pädagogische Elternabende, Elterngespräche, Einsicht in das Portfolio, Elternfragebögen und Elterndienst am Mittwoch… Erweitert wird die Zusammenarbeit durch gemeinsame Feste und Ausflüge. So haben die Eltern Einblick in unsere Arbeit und ein gegenseitiger Austausch kann stattfinden. Des weiteren haben die Eltern hier die Möglichkeit als Vorstand oder Elternrat in der Kindertagesstätte mitzuarbeiten. Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit bedeutet, sich von innen nach außen zu öffnen und stellt eine Selbstdarstellung der Kindertagesstätte dar. Die tägliche Arbeit, Angebote und Aktivitäten werden für alle sichtbar. Das dient nicht nur als Werbung für uns, sondern die Kinder erfahren, wie wichtig die Welt außerhalb der Kindertagesstätte ist und setzen sich zu ihrem sozialen Umfeld in Beziehung. …….Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet: • Internet: Darstellung der Kindertagesstätte und der Arbeit • Flyer mit kurzem, prägnanten Informationsinhalt • Kontakte knüpfen und pflegen zu wichtigen Behörden, Kinderärzten, Schulen, öffentliche Einrichtungen wie Jugendamt, Polizei, Feuerwehr • Plakate: Werbeaushänge in Schulen, Behörden usw. • Presse: örtliche Zeitungen, wie z.B. Wochenblatt berichten in unserem Auftrag über besondere Aktivitäten oder Bekanntmachungen • Tag der offenen Tür • Handzettel: über kurzfristige Termine werden die Eltern schriftlich informiert • Elternarbeit: Eltern können hospitieren und an der pädagogischen Arbeit teilnehmen, um den Kindertagesstätten-Alltag hautnah mitzuerleben, Mithilfe bei der Organisation von Festen und Veranstaltungen • Eltern und Interessierte: schriftliche pädagogische Konzeption • Elternbrief- Info: schriftliche Information der Eltern im regelmäßigen Rhythmus • Feste und Feiern: wie Geburtstag, Fasching, Sommerfest, Schulanfängerabschlussfeier, Weihnachten, spontane Feiern nach eigenen Themen • Informationsabende: Austausch über die Kindererziehung für die Eltern, Kooperation mit der Kindertagesstätte • Kooperationsarbeit mit dem Verein: zur Mitgliedergewinnung • Ausstellung von Projekten (z.B. Beschreibung der aktuellen Themen, Waldwoche, Ausstellung von gesammelten Gegenständen aus der Natur, Bastelarbeiten, Ausstellung von Fotos, Ergebnisse der Kunstwerkstatt usw.) • Aktivitäten zum Informationsaustausch, Bekanntmachung und Berichterstattung für und über den Träger, sowie allen Einrichtungen mit denen wir kooperieren Netzwerke Zum Netzwerk unserer Kindertagesstätte gehört die Teilnahme an der Sozialraumkonferenz, in der sich die sozialen Einrichtungen der Umgebung regelmäßig treffen um sich auszutauschen, gemeinsame Elternabende gestalten oder Projekte im Sozialraum zu organisieren. Ebenso die Teilnahme an Leitungsarbeitskreisen und die Mitorganisation von Arbeitskreisen zum Thema „Inklusion“. Mit der Grundschule im Einzugsgebiet der Kindertagesstätte findet jährlich ein Austausch über zukünftige Schulkinder statt. Auch mit den „außer-Haus“ – Therapeuten (wie z.B. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder die Frühförderstelle) führen wir regelmäßige Entwicklungsgespräche. Die Zusammenarbeit mit diversen Schulen mit und ohne Förderschwerpunkt), anderen Kindertagesstätten, der Frühförderstelle, Kinderschutzbund, Clearingstelle, Jugendamt, Landschaftsverband usw. ist für uns selbstverständlich. Unsere Konzeption bezieht sich auf die geltenden Gesetze und Verordnungen des neuen Kinderbildungsgesetzes mit Stand vom 12.09.2015.